Notfallbetreuung im Kindergarten Rappelkiste ab dem 25. Mai 2020

Liebe Eltern,
Kindertageseinrichtungen bieten derzeit eine bedarfsgerechte Notbetreuung für Kinder an. Der Kreis der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten wurde zuletzt ab dem 11. Mai 2020 erweitert.
Nach den derzeitigen Überlegungen der Bayerischen Staatsregierung soll die weitere Öffnung der Kindertageseinrichtungen in Zwei-Wochen-Schritten erfolgen, um die Auswirkungen der vorherigen Veränderungen abschätzen zu können und den Einrichtungen den nötigen Vorlauf zu geben.
Im nächsten Schritt der Ausweitung bei der Notbetreuung, der ab dem 25. Mai 2020 in Frage kommt, ist eine Ausweitung für folgende Gruppen vorgesehen. Ob diese Ausweitungen möglich sind, hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Gleiches gilt für den Umfang der Betreuung:


• Vorschulkinder, die sich auf den Übergang zur Schule einstellen und sich von ihrem Kindergarten verabschieden können sollen.
• Geschwisterkinder von in derselben Einrichtung betreuten Kindern.
• Hortkinder für weitere Klassen, die wieder in die Schule gehen dürfen, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen können.


Eine Notbetreuung wird daneben angeboten, wenn


• ein Erziehungsberechtigter
   o in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist
   o als Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist

• eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender
   o erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist
   o an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist

   o eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist
   o zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist

• beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in den jeweiligen Tätigkeiten an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und einer dieser                  Erziehungsberechtigten aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann.


Voraussetzung der Notbetreuung ist in allen diesen Fällen, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.


Bitte beachten Sie, dass dies eine Information nach den derzeit vorliegenden Absichtserklärungen der Bayerischen Staatsregierung, Stand 15.05.2020, darstellt. Die entsprechenden rechtlichen Regelungen, hier die Allgemeinverfügung, wurde bislang regelmäßig am Freitag vor dem In-Kraft-Treten veröffentlicht. Das Gleiche gilt für evtl. weitere Anweisungen des Ministeriums und der Bereitstellung der Formulare für die Notbetreuung. Dies bedeutet, dass verbindliche Regelungen erst Ende nächster Woche zu erwarten sind.
Darüber hinaus weise ich darauf hin, dass nach der derzeit gültigen Allgemeinverfügung weiterhin ein Betreuungs- und Vertretungsverbot besteht, so dass es sich begrifflich um eine Notbetreuung handelt. Nach den bisher veröffentlichten Materialien ist anzunehmen, dass dies auch nach dem 25. Mai 2020 so bleiben wird.


Regelungen bei Inanspruchnahme der Notbetreuung:
• Melden Sie Ihr Kind möglichst eins bis zwei Tage telefonisch vor der ersten Notbetreuung im Kindergarten an.
• Nennen Sie möglichst die erforderlichen Betreuungstage und -zeiten.
• Legen Sie die entsprechende ausgefüllte „Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung)“, in der jeweils gültigen Fassung nach Möglichkeit am ersten, spätestens am zweiten Tag der Notbetreuung dem Kindergarten vor.
Sie helfen uns damit, eine bedarfsgerechte Planung der Notbetreuung zu ermöglichen. Vielen Dank.
Bitte betreten Sie den Kindergarten nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung und desinfizieren Sie Ihre Hände mit dem bereitgestellten Desinfektionsmittel. Für Kinder gibt es während des Aufenthaltes in der Kindertageseinrichtung keine Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Schulkinder sollten aber immer eine Bedeckung mitbringen, damit sie diese während eines Spazierganges, Einkaufes usw. tragen können.
Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir wünschen allen Familien eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.
Das Kindergarten-Team                                   Ihr Christian Luksch
                                                                          1. Bürgermeister

Information für die Eltern und Erziehungsberechtigte

Schreiben Landratsamt vom 19.05.2020

Kindergarten geschlossen - Notbetreuung

Kindergarten geschlossen - Notbetreuung

(23.04.2020)
Wegen der Verbreitung des Coronavirus sind seit dem 16.03.2020 Kindergärten und Kitas bis zum 26.04.2020 geschlossen.
Grundsätzlich gibt es von Montag, den 16. März 2020, bis Samstag, den 26. April 2020, ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte geben.

Im Laufe dieser Woche wird eine weitere Verlängerung der Betretungsverbote über den 26. April hinaus erfolgen, die mit einer behutsamen Erweiterung der Notbetreuung einhergehen wird.

Ab dem 27. April 2020 gelten dann folgende Regelungen für die Notbetreuung:
1. Erwerbstätige Alleinerziehende können ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, wenn sie aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihres Kindes gehindert sind. Auf eine Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur kommt es dabei nicht an.
2. Lebt das Kind in einem gemeinsamen Haushalt mit beiden Elternteilen, genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Dies galt bisher nur für die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege.

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen
• das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
• das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
• das Kind unterliegt keiner sonstigen Quarantänemaßnahme.

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung in Schulen und Betreuungseinrichtungen), der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z. B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation), der Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Dazu zählen auch die Beschäftigten in Kitas und Schulen, die im Rahmen der Notbetreuung eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php.

Familienfest 2020

Liebe Familien, in diesem Jahr müssen wir leider unser Familienfest wegen des Coroanavirus absagen.

Schöne Grüße und bleiben Sie gesund.

Das Kindergarten-Team